Berufswahlvorbereitung
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Tipps für das 8. Schuljahr

Ausführliche Informationen zu den Themen allen Tipps sind zu finden im Elternratgeber Berufswahl. Für jugendliche Leser/-innen finden sich detaillierte Erklärungen und Arbeitsblätter dazu im Berufswahltagebuch.

 

Wünsche und Fähigkeiten klären –
Informationsquellen aufzeigen


Beobachten Sie die Interessen und Fähigkeiten Ihres Kindes. Die Beschäftigungen des Kindes, seine Spiele, Arbeiten und Schulleistungen können viel über Bedürfnisse, Neigungen und Fähigkeiten aussagen. Regen Sie Gespräche zur Selbsterfahrung an: Was tue ich gerne und was erlebe ich dabei? Die Beweggründe sind oft besonders aufschlussreich. Befragen Sie auch die Lehrpersonen nach ihren entsprechenden Beobachtungen in der Schule. Das kann weitere Anhaltspunkte bringen.


Lernen Sie die verschiedenen möglichen Ausbildungswege kennen: die Lehre mit Berufsattest, die Lehre mit dem Fähigkeitszeugnis, die Lehre mit Berufsmaturität (Berufsmittelschule), die Mittelschule mit Berufs- bzw. Fachmaturität, das Gymnasium usw.


Unterstützen Sie die Bemühungen der Schule zur Berufswahlvorbereitung! Stellen Sie sich nach Möglichkeit für eine Befragung durch interessierte Schüler/-innen über Ihre Berufsarbeit zur Verfügung. Erkundigen Sie sich, welche Aktivitäten der Klassenlehrer, die Klassenlehrerin plant.


Verhelfen Sie Ihrem Kind zu einer ersten Übersicht über die Berufswelt. Eine anschauliche Hilfe sind die Berufsinteressenfelder im Berufswahltagebuch. Ausführlichere Informationen bringt das Lesen berufskundlicher Bücher oder das Internet unter www.berufsberatung.ch. Ihr Kind soll zunächst mindestens ein Dutzend interessante Berufe aufschreiben. Es ist sinnvoll, bei der ersten Auswahl den Blick noch auf mehrere verschiedene Berufe zu richten. Das ist besonders bei der Berufswahl der Mädchen zu beachten. Sie sollten keine «Hemmungen» haben, auch sogenannte «Männerberufe» bei ihrer Auswahl zu berücksichtigen.


Nehmen Sie auch «unmögliche» Berufswünsche ernst! Wenn Iris Tierwärterin oder Detektivin, Armin Schafhirt oder Astronaut werden möchte, steckt ein echtes Anliegen dahinter. Wichtig ist die Frage: Was gefällt an diesem Beruf? Helfen Sie Ihrem Kind, die mit dem Wunsch- oder Traumberuf verbundenen Interessen und Erwartungen zu erkennen. Veranlassen Sie es, sich über seine Wunschberufe genau zu informieren.


Veranlassen Sie Ihr Kind, die wichtigsten Interessen und Fähigkeiten mit Berufsgruppen zu vergleichen. Die nützlichsten Hilfen dabei:

  • Der Interessenfragebogen und der Interessenkompass im Berufswahltagebuch.
  • Berufsgruppen im Internet unter www.berufsberatung.ch
  • Berufswahlbuch (René Zihlmann, Sauerländer Verlag)

Die Berufsberatung und das BIZ können ebenfalls helfen. Notieren Sie die Fragen, über die Sie Auskünfte wünschen. Informieren Sie sich über die Dienstleistungen der Berufsberatung. Nehmen Sie rechtzeitig Kontakt auf. Die Anmeldungen erfolgen in der Regel ab Beginn des vorletzten Schuljahres.


Auch angehende Mittelschüler/-innen sollten die Auseinandersetzung mit sich selbst und mit der beruflichen Umwelt nicht «auf später» verschieben. Die Mittelschuleignung kann im Verlauf dieses Jahres ein erstes Mal eingeschätzt werden. Mögliche Anhaltspunkte sind:

  • die bisherigen Leistungen in den sprachlichen und mathematischen Fächern
  • die Leichtigkeit oder Mühe des Lernens
  • die Selbstständigkeit beim Erledigen der Schularbeiten
  • das Interesse an wichtigen Schulfächern
  • der Wunsch, noch mehrere Jahre zur Schule zu gehen oder sich lieber in der Berufspraxis weiterzubilden usw.